Michelberger präsentiert: Das PEOPLE Festival im Funkhaus Berlin


Bereits im letzten Jahr haben ein Künstlerteam rund Nadine und Tom Michelberger ein Festival der ganz besonderen Art auf die Beine gestellt. Über 80 Künstler haben eine Woche lang an kollaboriert, experimentiert und in einmaligen Konstellationen ganz besondere Musik entstehen lassen, die an zwei Tagen einem neugierigen Publikum präsentiert wurde. Zwar hatte das ganze Happening noch keinen richtigen Namen und auch organisatorisch gab es ein paar Unwuchten aber so ist das, wenn etwas in den Kinderschuhen steckt, das es so bisher noch nicht gab.

Umso imposanter gestaltet sich die Fortsetzung. Schon im letzten Jahr gab es ein großes Banner mit der Aufschrift PEOPLE zu sehen, und auch im Michelberger-Umfeld begegnete einem dieser Schriftzug immer wieder. Naheliegend also, dass das der perfekte Name für eine von Künstlern getriebene Kooperation ist. Nicht nur dass das Baby jetzt auch einen Namen hat, aus einem Experiment gedeiht ein ganzes Projekt mit einer langfristigen Vision. Mit PEOPLE entsteht eine Plattform, die von den Künstlern selbst kuratiert wird: Musik von Aufnahmen, Sessions und Live-Events, sowie visuelle Kunst, Podcasts und Essays finden dort ein Zuhause. Nicht nur die Musik selbst, sondern auch der Kontext dazu kann bereitgestellt werden. Das Besondere daran ist, dass diese Plattform unabhängig und nicht kommerziell ist. Ins Leben gerufen wurde PEOPLE von Aaron und Bryce Dessner  (The National) und Justin Vernon (Bon Iver), die neben Tom und Nadine Michelbeger bereits federführend an dem ersten Festival beteiligt waren.

Eine Beta Version der Plattform ist bereits verfügbar und vermittelt einen Eindruck, welch kreative Power unabhängig von den großen Labels entstehen kann. Die Plattform ist die logische Konsequenz des Festivals und bietet den Künstlern die Möglichkeit, auch über das Jahr hinweg mit einander zu interagieren. Das Schöne daran ist: das musikbegeisterte Publikum darf daran teilhaben. Erste Musik darauf ist unter anderem von Aaron Dessners und Justin Vernons gemeinsamen Projekt Big Red Machine.

Damit das Ganze aber nicht nur digital stattfindet, gibt es auch dieses Jahr wieder den direkten Austausch. Eine Woche lang werden über 150 Künstler erneut das Experiment wagen und im Funkhaus Berlin und im Michelberger Hotel miteinander kreativ arbeiten. Nie dagewesene Konstellationen werden entstehen, unerwartete Dinge passieren und ganz neue Musik und Projekte das Licht der Welt erblicken. Unter anderem lassen sich darauf ein die Gründer selbst Aaron und Bryce Dessner, Justin Vernon, Feist, Richard Reed Parry und Sarah Neufeld (Arcade Fire), Laurel Sprengelmeyer (Little Scream), Kurt Wagner (Lambchop), Zach Condon (Beirut), Barr Brothers, Damien Rice und viele, viele mehr.

Am 18. und 19. August 2018 öffnen sich dann im Funkhaus die Türen für das Publikum. Für zwei Tage gibt es öffentlichen Konzerte, an denen alle Ergebnisse auf sieben Bühnen präsentiert werden. Alle teilnehmenden Musiker werden in verschiedenen Gruppierungen mehrfach über das gesamte Wochenende verteilt auftreten. Eine unvergleichliche, beispiellose  Zusammenkunft von einzigartigen Künstlern, frei und absolut genreübergreifend.

Definitiv ein Zusammentreffen der ganz besonderen Art, das jedes Musikliebhaber Herz höherschlagen lassen sollte. Alle Infos zu dem Festival findet ihr hier:

Samstag und Sonntag, 18. / 19. August 2018
Funkhaus, Nalepastraße Berlin
Einlass: 12 Uhr.
Showtime: 14 Uhr bis Mitternacht (Kein Timetable)
Website: https://www.p-e-o-p-l-e.com
Tickets:  https://tickets.p-e-o-p-l-e.com/produkte

Künstler, die bisher zugesagt haben:



Fotos: Azar Kazimir

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