Ezra Furman liefert Soundtrack zu einem paranoiden Road Trip

 

Eine Welt, in der sich manche Menschen zu Engeln entfremden und aus Angst vor Ansteckung Panik ausbricht, die entwirft Ezra Furman auf seinem neuen Album. Sein Szenario formt er zu einer Liebesgeschichte, in der Furman selbst in eine innige Beziehung mit einem Engel tritt und sie gemeinsam vor der Regierung flüchten müssen, da die Existenz der im religiösen Kontext als Gottesboten kategorisierten Wesen nicht geduldet wird. „Transangelic Exodus“ nennt er die tragische Erzählung, die zwischen Fiktion und halbausgedachten Erinnerungssequenzen pendelt und dabei den lebhaften Text adäquat musikalisch in Szene setzt. Aufgenommen im  Ballistico Studio seines Bandkollegen Tim Sandusky in Chicago setzt Furman bei dem am 9. Februar erscheinenden „Transangelic Exodus“ auf jenen packend-effektbeladenen Garage-Punk, den man bereits von Alben wie dem Vorgänger „Perpetual Motion People“ kennt. In Kooperation mit Jorgen Jorgensen, Ben Joseph und Sam Durkes ist wieder eine zusammenhängende Musiksammlung entstanden (Furman lehnt den Begriff Konzeptalbum ab), die bildhafter kaum sein könnte und nach einem einzigen spannend-ausgeklügelten Soundtrack klingt – „A personal companion for a paranoid road trip. A queer outlaw saga.”

Bald setzt Ezra Furman sein neues Konzept live um. Es gibt auch zwei Termine in Deutschland und Österreich:

15.02.2018 – Berlin Festsaal Kreuzberg
17.02.2018 – Wien Arena

http://ezrafurman.com/