Feng Yi Lu im Interview: “Ich träume gerne groß“

Credits: Tina Kratochvil

Von K-Pop-Dance-Covern über internationale Workshops und Interviews mit Stars wie ATEEZ bis hin zur eigenen Musik: Feng Yi Lu hat in den vergangenen Jahren viele unterschiedliche Seiten der (K-)Pop-Welt kennengelernt. Inzwischen steht er selbst als Musiker auf der Bühne und verbindet unter dem Begriff “G-Pop” deutsche und englische Lyrics mit einem Sound und visuellen Konzepten, die stark vom K-Pop geprägt sind.

Gerade hat Feng mit “A-List” seine neue Single veröffentlicht, gleichzeitig arbeitet er bereits an seinem nächsten größeren Projekt. Wir haben mit ihm über seine Anfänge als K-Pop-Fan, Michael Jackson als große Inspiration und seine eigene Musik gesprochen.

Wir haben uns ja gerade erst beim BTS-Konzert in München kurz getroffen. Was für eine Show! Was war dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight auf dem BTS-Konzert in München war wirklich der Surprise-Song. Wir haben einfach “Silver Spoon” bekommen, einer meiner persönlichen Lieblingssongs von BTS! Und ich wünschte, ich wäre auch am zweiten Tag da gewesen, denn da gab es “Blood Sweat & Tears”. Und generell war die Stimmung sehr, sehr stark in München. Ich hoffe, dass BTS irgendwann nochmal zurückkommt!

K-Pop spielt schon sehr lange eine große Rolle in deinem Leben. Wie bist du damals eigentlich zu K-Pop gekommen und was hat dich daran so fasziniert?

Ich war damals acht Jahre alt und meine Cousinen waren ein bisschen älter als ich. Die waren Teenager und haben damals schon K-Pop gehört und YouTube-Videos angemacht – und ich war nebenan und habe alles mitbekommen. Es hat mich immer schon fasziniert, von den Looks, von der Musik, von den Choreografien. Und K-Pop war einer der Gründe, warum ich überhaupt angefangen habe zu tanzen. Meine allererste K-Pop-Gruppe, die ich jemals gehört habe, war, glaube ich, Super Junior. Und es war tatsächlich eine chinesische Version von ihrem Song, „Super Girl”. Darüber habe ich dann die koreanische Version gehört und dann bin ich mehr und mehr in die K-Pop-Musik reingekommen.

Ich war nie in der Tanzschule.

Michael Jackson war für dich ja schon früh eine große Inspiration und hat dich auch zum Tanzen gebracht. Was hat dich an ihm so fasziniert? Und welche anderen Künstler:innen haben dich musikalisch oder als Performer geprägt?

Er ist wirklich eine meiner größten Inspirationen. Den habe ich schon gehört, seitdem ich denken kann. Wenn ich an Musik denke, denke ich an Michael Jackson. Es lief damals ständig auf VIVA, MTV. Er ist der King of Pop und es ist wirklich krass zu sehen, wie viel Impact seine Musik heutzutage noch hat. Andere Künstler, die mich noch sehr geprägt haben, vor allem in der Kindheit, waren Britney Spears, Justin Timberlake und auch Justin Bieber. Das sind eigentlich die größten Inspirationen. Und heutzutage würde ich wirklich sagen: BTS , ATEEZ, Stray Kids und auch ENHYPEN.

Viele kennen dich ursprünglich durch deine K-Pop-Dance-Cover. Dein Cover von Jimins “Serendipity” ist damals zum Beispiel viral gegangen. Wie bist du überhaupt zum Tanzen gekommen?

Tanzen hat mich ursprünglich sehr fasziniert, weil man sich dabei einfach frei gefühlt hat. Ich war nie in der Tanzschule. Ich habe das alles nur durch YouTube-Videos gelernt und ich habe auch immer mein Ding gemacht. Man muss sich vorstellen, dass damals K-Pop noch nicht so groß war. In der Schule wurde man teilweise auch dafür ausgelacht, wenn man es gehört hat. Ich kam auch nicht aus einer Großstadt. K-Pop war damals noch gar kein Begriff und ich habe damals schon Videos davon hochgeladen. Es hat mir einfach Spaß gemacht. Ich habe mich nie von anderen Meinungen einschränken lassen und K-Pop hat auch eine ganz große Rolle dabei gespielt, einfach confident zu sein. Das war auch eine große Message von BTS damals, von deren Musik.

Aus deinen Dance-Covern ist irgendwann noch viel mehr entstanden. Du hast K-Pop-Workshops in Deutschland, aber auch in Spanien und der Türkei gegeben und warst Juror bei verschiedenen K-Pop-Contests. Wie hat sich das für dich entwickelt?

Ja, das stimmt. Ich habe relativ viele Workshops gegeben. Ich war damals einer der wenigen, die überhaupt Tanzvideos hochgeladen haben. Die Nachfrage war groß und irgendwann wurde ich von Tanzschulen angeschrieben. Die Einladung habe ich dann angenommen. Ich hatte damals gar keine offizielle, professionelle Tanzerfahrung und war auch noch ein Teenager, aber ich habe mir immer sehr viel Mühe gegeben, das so gut wie möglich zu lernen und auch zu lernen, wie man es am besten anderen beibringt, damit die Leute, die kommen, auch Spaß daran haben. Dann kam mit der Zeit Social Media allgemein dazu. Damals gab es diesen Begriff Influencer und Content Creation noch nicht wirklich. Das war so eine Grauzone. Aber in der K-Pop-Szene, vor allem in Spanien und der Türkei, wurde ich schon früh eingeladen – auf Workshops, Festivals und so weiter. Ich muss auch sagen, ich war nicht der beste Tänzer, aber ich glaube, oft lag es einfach daran, dass man mich durch meine Covers kannte und mich gerne in der Jury hatte. Und es hat mir mega viel Spaß gemacht. Durch diese ganzen K-Pop-Contests, die ich mir dann angeguckt habe, habe ich mich auch selbst weiterentwickelt. Es hat mich immer sehr motiviert zu sehen, wie viel Energie die Leute reinstecken, um Dinge zu perfektionieren.

Ich habe mich nie von anderen Meinungen einschränken lassen.

Du hast später auch selbst große K-Pop-Artists interviewt, unter anderem ATEEZ und I.M von MONSTA X. Wie war es für dich, plötzlich den Künstlern gegenüberzusitzen, deren Musik du selbst schon so lange verfolgst?

Ich muss wirklich sagen, das Erlebnis mit ATEEZ und I.M war einfach surreal. Als ich die Anfrage für das Interview reinbekommen habe, war ich sprachlos. Ich habe natürlich direkt zugesagt. Das war mein allererstes Interview mit ATEEZ. Aber ich glaube, die Leute von Sony haben schon gesehen, dass ich generell ganz gut vor der Kamera sprechen kann. Im Endeffekt habe ich das Interview auch ganz gut gemacht, objektiv betrachtet, hoffe ich. Ihr könnt es euch gerne selbst anschauen. In dem Moment, als die Artists dann vor einem standen, war ich so: “Wow, die sehen wirklich alle so toll aus, wie man sie aus dem Internet kennt.“ Und sie sind auch alle sehr, sehr humble und sehr, sehr nett. Ich weiß noch, als ich ins Zimmer mit ATEEZ gekommen bin, war die erste Frage, die sie mir gestellt haben: “Hast du schon was gegessen?“ Da habe ich ein bisschen mit ihnen gequatscht, auch off camera. Das sind einfach coole Jungs. So große Artists sind auch einfach ganz normale Leute, die wirklich ihr ganzes Herzblut und ihre Seele in ihre Kunst reinstecken, um das Beste für ihre Fans zu machen. Darin sehe ich auch eine ganz große Inspiration. Es war ein tolles Erlebnis und kommt mir immer noch vor wie ein Traum.

Wann kam für dich der Punkt, an dem du gemerkt hast, dass du nicht mehr nur zur Musik anderer performen, sondern selbst eigene Musik machen möchtest?

Der Entschluss kam tatsächlich vor ungefähr drei Jahren. Da habe ich irgendwann mit meinen Kollegen in seinem Schlafzimmer einfach angefangen, Musik zu machen. Er hat Musik produziert und meinte: “Sing doch mal was.“ Ich habe es einfach versucht und dann gemerkt: Musik zu machen macht mir genauso viel Spaß wie das Tanzen zur Musik. Das war dann der Punkt, wo ich mich entschieden habe: Ich möchte jetzt auch selbst Musik machen. Aber die Journey, wie sich meine Musik bis zu dem entwickelt hat, was ich jetzt mache, war lange. Ich habe früher ganz andere Musik gemacht. Das liegt vielleicht auch daran, mit welchen Produzenten man zusammenarbeitet. Aber mittlerweile kann ich genau das machen, was ich schon immer machen wollte.

K-Pop ist für mich ein komplettes Konzept.

Du beschreibst deine Musik als K-Pop-inspirierte deutsche Musik und sprichst auch von “G-Pop”. Was bedeutet G-Pop für dich und wie viel K-Pop steckt in deinem eigenen Sound? Hast du das Gefühl, dass du deinen Sound jetzt gefunden hast?

G-Pop ist ursprünglich aus einem Witz in einem Podcast von Rezo und Julian Bam entstanden. Da hat Julian Bam mir einen Shoutout für meinen letzten Release gegeben. Und ich dachte mir: Hey, ich benutze einfach weiterhin diesen Begriff. G-Pop übersetzt heißt Deutsch-Pop, aber ich würde meine Musik jetzt nicht Deutsch-Pop nennen. Das geht schon mehr in die K-Pop- oder auch amerikanische Pop-Richtung vom Sound her. Vor allem möchte ich mich mit meinen Musikvideos und den Visuals am K-Pop-Style orientieren. K-Pop ist für mich ein komplettes Konzept: die Musik, die Performance, die Visuals, das Styling. Das ist mir ganz wichtig, dass es in meinen Projekten auch vertreten ist. Bei K-Pop ist immer ganz viel Budget dahinter und ich versuche, das low-budget umzusetzen, aber high-budget wirken zu lassen. Deswegen bezeichne ich meine Musik nicht als K-Pop. Da ist es wichtig, dass da mindestens koreanische Lyrics enthalten sind und dass man eventuell auch Koreaner ist. Deswegen nenne ich es einfach G-Pop, weil ich eben Deutsch spreche. Ich bin hier aufgewachsen und ich finde, das ist einfach ein guter Begriff. Musikalisch entwickelt sich mein Sound immer weiter. Ich lasse da viel Freiraum. Aber ich denke nicht, dass ich meinen Stil in der nächsten Zeit schnell verändern werde.

Du hast zunächst auf Englisch Musik veröffentlicht und singst inzwischen auf Deutsch. Wie kam es zu diesem Wechsel? Hast du das Gefühl, dass du dich auf Deutsch besser ausdrücken kannst?

Ich habe zuerst nur englische Musik gemacht. Ich dachte am Anfang sehr: Man macht international Musik. Doch irgendwann dachte ich: Hey, meine Community kommt aus Deutschland und ich bin hier aufgewachsen und ich kann mich auch besser auf Deutsch ausdrücken. Warum nicht einfach ein bisschen Deutsch in meine Songs reinmachen? Das haben wir dann probiert. Wir haben sogar auch komplett deutsche Songs gemacht, aber dann haben wir gemerkt: Bei manchen deutschen Wörtern oder bei der Aussprache und wie man das verpackt, ist es schwer, es nur vom Singen und Rappen so klingen zu lassen, als wäre es dieser K-Pop-Vibe. Da ist wirklich wichtig, was für Wörter man benutzt, damit es eben nicht, in Anführungszeichen, “deutsch” klingt, wie Schlagermusik. Deswegen sind, glaube ich, 60, 70 Prozent meiner Songs immer noch auf Englisch, weil man die Wörter meiner Meinung nach schöner aussprechen und singen kann. Aber ich finde trotzdem, dass der deutsche Aspekt jetzt in meiner Musik ein wichtiger Teil geworden ist. Manches kann man auf Deutsch besser sagen, und manches kann man auf Englisch besser ausdrücken.

Wie entstehen deine Songs normalerweise? Wie sieht dein Songwriting-Prozess aus und woher nimmst du deine Inspiration?

Einmal ein Shoutout an Nae und Timo (Nae Chatzopoulou und Timo Schedlinski), meine Songwriterin und meinen Produzenten. Wir sind da immer recht spontan. Wir treffen uns zu Sessions und dann hat irgendjemand eine Idee. Unsere Drafts, die wir für die Songs schreiben, sind immer komplett auf Englisch, weil das besser klingt. Besser wäre noch Koreanisch, aber das sprechen wir nicht. Deswegen schreiben wir alles zunächst auf Englisch. Und dann überlegen wir: Welche Message möchten wir rüberbringen? Und schreiben dafür dann alles um und gucken, an welchen Stellen wir Deutsch einsetzen können, ohne dass es sich direkt zu deutsch anhört. Das hört sich verrückt an, aber das ist dann der Effekt, den wir bekommen wollen. Es sagen mir viele in den Kommentaren: “Ich habe anfangs gar nicht gemerkt, dass der Song überhaupt Deutsch drin hat.”

Du hast gerade mit “A-List” deine neue Single veröffentlicht. Erzähl doch mal ein bisschen, wie der Song entstanden ist und worum es darin geht.

Wir waren gerade auf Social Media unterwegs und sind irgendwann auf den Begriff A-List gestoßen – und der hört sich eigentlich ganz cool an, auch als Songtitel. Dann hat mein Produzent einen Hip-Hop-Beat gebaut und wir haben auf diesen Beat was geschrieben. In “A-List” geht es hauptsächlich um Selbstbewusstsein. Man ist der Main Character in dieser Welt, man betritt den Raum und hat das Gefühl, die ganze Welt gehört einem. Der Song spielt bewusst mit Bildern von Luxus, VIP-Status und dem Leben eines Stars, halt A-List. Aber dabei geht es gar nicht darum, tatsächlich berühmt oder reich zu sein, sondern viel mehr um die Ausstrahlung und darum, sich für eine Nacht wie A-List fühlen zu können. Denn in dem Song sage ich: “We’re gonna party like we’re A-List.“ Das heißt, jeder hat seine eigene A-List. Das möchte ich damit sagen. Die Leute, die bei dir Number One sind.

Jeder hat seine eigene A-List.

Du hast chinesische Wurzeln und bist in Deutschland aufgewachsen. Welche Rolle spielt China heute noch in deinem Leben und inwiefern hat dieser kulturelle Hintergrund dich geprägt?

Ich bin zwar hier in Deutschland aufgewachsen und eigentlich mehr deutsch als chinesisch aufgewachsen, aber die chinesische Seite spielt trotzdem eine sehr große Rolle, unter anderem weil ich dadurch die asiatische Musik schon recht früh gehört habe. Die Sprache spielt auch eine Rolle. Chinesisch ist ja eine tonale Sprache. Ich glaube, dadurch hatte ich auch schon sehr früh Interesse am Singen. Und auch die Arbeitskultur meiner Eltern und die Werte, die sie mir mitgegeben haben, haben mich geprägt: “Gib immer dein Bestes.“ Das kann als Ratschlag teilweise toxisch sein, aber ich denke, in unserem Fall, bei mir und meinen Brüdern, war es immer recht positiv, weil wir das gut aufgenommen haben. Nach der Mentalität lebe ich auch. Keep working hard.

Du hast inzwischen eine riesige Community, und viele Leute begleiten dich schon seit deiner Zeit mit den Dance-Covern. Was bedeutet dir diese Verbindung zu den Menschen, die dir teilweise schon so lange folgen?

Diese Bindung zu meiner Community, die mir teilweise schon seit 2017 folgt, ist wirklich verrückt. Ich habe letztens meine eigene K-Pop-Open-Air-Party in Hamburg gehostet und da war meine Community natürlich auch da und die haben mich dann live performen sehen, meinen letzten Release “Under Pressure”. Dort sind viele Follower zu mir gekommen, haben teilweise sogar geweint und gesagt: “Ich wollte das schon so lange.“ Das sind die Momente, in denen ich mir denke: Wow, das mache ich schon seit fast zehn Jahren! Die supporten mich immer noch und haben meine komplette Entwicklung mit angeschaut. Damals war ich ein Teenager, mittlerweile bin ich ein junger, erwachsener Mann. Es ist wirklich sehr, sehr schön. Und es macht mir auch extrem viel Spaß, mit ihnen Zeit zu verbringen. Deswegen mache ich so viele Community-Events im Jahr, weil ich einfach immer was zurückgeben will.

Was können wir als Nächstes musikalisch von dir erwarten? Arbeitest du schon an neuer Musik oder vielleicht sogar an einem größeren Projekt?

Auf jeden Fall könnt ihr euch auf größere Projekte freuen. Ich gerade aktuell an einer EP mit mehreren Songs. Je nachdem, wie schnell wir sind, können wir auch ein Album daraus machen. Wir haben ein cooles Konzept. Aber es dauert einfach länger, weil ich kein großes Label bin. Ich mache das alles nur mit meinen Freunden. Die haben einen Vollzeitjob und es dauert, bis die Songs so sind, wie wir sie haben möchten, weil wir wirklich einen hohen Anspruch haben. Man muss auch sagen: Wenn man Musik macht und sagt, es ist K-Pop-inspiriert, dann ist deine Konkurrenz in dem Sinne auch wirklich K-Pop. Das sind Labels mit Millionen dahinter, und ich möchte gerne Musik produzieren, die ansatzweise daran rankommt. Wir versuchen unser Bestes. Deswegen dauert alles ein bisschen länger. Vor allem, wenn man dann auch noch an visuellen Konzepten arbeiten muss und ich auch die MVs und Choreografien selbst plane. Aber ich habe auf jeden Fall geplant, bis Mitte nächsten Jahres eine EP zu releasen. Die Leute können sich also auf mehr Musik freuen.

Wenn du an deine musikalische Zukunft denkst: Was sind deine größten Träume? Was möchtest du mit deiner eigenen Musik irgendwann erreichen?

Mein größter Traum ist, wie bei vielen Musikern, die independent sind, dass ich irgendwann von der Musik leben kann. Mein nächstes kleineres Ziel wäre aber zunächst einmal, mein erstes eigenes Konzert zu geben. Dafür arbeite ich an der EP, dass diese so schnell wie möglich fertig ist und wir so etwas organisieren können. Und ganz später vielleicht mal auf Tour gehen, auch international eventuell. G-Pop international. Das wäre mein Traum. Ich träume gerne groß, aber ich habe immer kleinere Ziele vor mir und die möchte ich gerne alle nacheinander abhaken, sodass das große Ziel immer näher kommt.

Credits: Nina Fest

https://www.instagram.com/fengyilu