The Wild Feathers, 17.05.2016, Musik und Frieden, Berlin

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Endlich haben sich die Wild Feathers wieder in Richtung Berlin bewegt – das letzte Konzert im Roadrunners Club ist fast zwei Jahre her. Schon damals haben sie meine Erwartungen in die Höhe geschraubt. Es war damals sehr gut und so sollte es auch am Dienstag im Musik & Frieden in Berlin werden. Die Energie bei ihren Liveshows ist eine ganz besondere. Sie warten mit drei Sängern auf: Taylor Burns (Gitarre), Ricky Young (Gitarre) und Joel King (Bass), die im ersten Moment grundverschieden wirken. Einzeln sind ihre Stimmen schon sehr charakteristisch, aber sie harmonieren auch wunderbar im mehrstimmigen Gesang. Leise wundert man sich wie sie sich so gut zusammen gefunden haben. Dahinter steckt harte Arbeit wie Ricky Young mir mal erzählte. Das Rückrat bildet Ben Dumas hinter dem Schlagzeug. Für die Tour haben sie noch einen weiteren Gitarristen, der gerne Mal das ein oder andere Riff vom Stapel lässt, und einen Mann für das Keyboard mit an Bord geholt. Zu sechst erschafften sie an dem Abend eine sehr schöne Rock’n’Roll Wall of Sound – wohl definiert und nicht überladen wie es so schnell bei der Menge an Gitarren passieren kann.

Mit ihrem neuen, zweiten Album „Lovely Is A Lifetime“ kommt auch eine kleine Änderung im Sound der Band daher. Sie haben sich vom Country etwas wegbewegt und sind rockiger geworden. Was an ihrer Liveshow nicht viel geändert hat, denn die Energie sprudelt noch wie beim ersten Mal. Ich hoffe innigst, dass sie sich nicht wieder so lange Zeit lassen um hierher zurückzukommen. Bestimmt kommt dann auch wieder ein Grüppchen aus ihrer Heimat Nashville vorbei, die gerade zufällig in der Stadt sind.

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Text & Fotos: Dörte Heilewelt