Interview mit Lilabungalow

„Peace To Gold“, das heute erschienene zweite Album des Erfurter Trios Lilabungalow ist bereits eins meiner Top 10 Alben aus 2014. Anfang Dezember letzten Jahres, reichzeitig zum Interview, bekam ich es bereits zugeschickt.. Seitdem läuft es bei mir rauf und runter. Wie ein alter Freund, den man besucht, wenn es einem schlecht geht. Aber Lilabungalows Pop Deluxe dient nicht nur zur Aufheiterung, sondern auch zur Unterhaltung beim Abwasch, zum Nachdenken oder einfach zum Abdancen. Letzteres kann man besonders gut mit meinem Lieblingstrack und der zweiten Single-Auskopplung „Mother Love“ – ein Song, der es beinahe nicht auf das Album geschafft hätte. Wieso? Das erklären euch Sänger Patrick Föllmer und Schlagzeuger René Kolditz im Interview. Wir klären auch die Fragen wieso Erfurt besser als Berlin ist, was Jean-Luc Picard mit der ganzen Sache zu tun hat und welch leicht kuriosen musikalischen Weg Bassist David Dave Bönsch zurückgelegt hat. Angefangen haben wir aber mit Jan Roth (hier im Interview), der sich 2013 mit „L.O.W.“ in mein Herz gespielt hat. Viel Spaß bei Lesen!

Als ich euer Album gehört habe, dachte ich – obwohl euer Sound recht einzigartig ist -, dass es doch einen bestimmten „Erfurt-Sound“ gibt. Allerdings glaube ich, das liegt hauptsächlich an dem Song „Superelider“. Der erinnert mich ein wenig an Jan Roth, der ja aus aus Erfurt kommt.

Patrick: Ja, das ist ein super schöner Vergleich.

Das liegt vielleicht an dem stetigem Beat…

Patrick: Das ist vielleicht nicht der Erfurt-Sound, aber auf jeden Fall ein Sound der Jan Roth und uns verbindet. Jan ist ja auch unser Homie. Er ist auch auf der Platte mit ein paar Shakern ein-/zweimal vertreten.

Ich habe auch gesehen, dass ihr euch mal ein Bandmitglied geteilt habt.

Patrick: Genau, Niklas Kraft. Es herrscht zwischen Jena, Weimar, Leipzig und Erfurt immer eine rege Kommunikation musikalisch, das heißt wir featuren uns auch gegenseitig in dem was wir musikalisch so tun.

Damals im Interview hat Jan Roth gesagt, dass er, als er nach Erfurt gezogen ist, erstmals gelernt hat sich für verschiedene Musikstile zu öffnen. Ist es so, dass wenn man so dicht zusammen wohnt man da eher in Kontakt kommt und mit anderen Leuten aus anderen Musikrichtungen zusammenarbeitet?

Dave: Das macht es auf jeden Fall einfacher, weil der Kosmos einfach kleiner ist. Die Leute, mit denen man wirklich zusammen arbeiten möchte/kann, sind schon sehr auf einem Haufen. Die Familie ist einfach groß und dadurch, dass man weiß, dass man aus so einem kleinen Musikdorf kommt, ist es natürlich schön zusammenzuarbeiten. Man möchte den Horizont erweitern.

Patrick: Es gibt auch alles. Es ist lustig, wir sind eine kleine Stadt, aber wir haben eine Psychedelic Szene, die tierisch ist. In Jena gibt es viel Elektro und Hip Hop, in Weimar viele Jazzmusiker und Erfurt war ehrlicherweise schon immer eine Prolet-Rock-City. Dadurch dass es klein ist, begegnet man sich, man sieht sich auf Konzerten, man kommt um die anderen Styles nicht drumherum. Am Ende entscheidet ja nicht unbedingt der Style, sondern ob der Vibe stimmt und dann ist Öffnen mehr was Menschliches als was Wissenschaftliches.

Ich bin in Berlin aufgewachsen und da ist es oft nicht so. Da ist man in seiner Szene manchmal echt verhaftet.  Da hat man auch noch den Berlincharakter und muss immer extra cool sein.

Patrick: Das ist uns egal. Kennst du Erfurt?

Ich war noch nie da.

Patrick: Erfurt ist zum Beispiel das absolute Gegenteil von Berlin: bei uns gibt es 0% Hipster und es interessiert auch keinen. Du kannst da wie ein Schlumpf durch die Gegend rennen. Die Leute wissen teilweise scheinbar nicht mal selber wie sie aussehen. Es gibt überhaupt nicht dieses Fame-Ding und dieses Fancy on the edge. In Berlin gibt es schon wieder so eine Uniformität. In Erfurt gibt es halt eine ungewollte Uniformität der Ugliness. [alle lachen]

Deswegen seht ihr auch immer extra schick aus?

Patrick: Wir haben auch unseren Style – so wie sich jemand ein Schlumpf-Kostüm anziehen kann, kann man sich auch anders anziehen. Das kann jeder machen wie er möchte. Aber es ist jetzt nicht so, dass jemand der aussieht wie Rene von mir weniger Respekt kriegt.

Rene: Das ist nett. Danke. Ich glaube, dass wir uns ordentlich anziehen auf der Bühne hat ein bisschen was mit Respekt gegenüber dem Publikum zu tun. Wir wollen einen schönen Abend haben, also selber auf der Bühne zu dritt, aber wir wollen natürlich auch, dass die Leute, die dahin kommen einen schönen Abend haben. Das ist so ein Respekt-Ding. Man kann auch mal ein Hemd und eine Krawatte anziehen. Und dann denkt das Publikum vielleicht auch „Hach, die haben sich mal ein Kopf gemacht“. Der Moment, in dem sie es checken, ist schön. Also, wenn sie es so verstehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann sollten wir nochmal über unser Konzept nachdenken.

Ich finde das mal ganz angenehm, dass man mal keinen mit 50 Löchern mit Shirt sieht.

Rene: Na klar, man kann auch Achselshirt und so, aber…

Das würde nicht zu eurer Musik passen.

Rene: Genau. Es hat halt eine gewisse Grundästhetik und ich glaube, die kann man über ein charmantes Auftreten, da gehört auch ein Hemd zu, transportieren.

Patrick: Es ist ein multidimensionales Gesamtkunstwerk.

Auch mit dem Artwork vom Album – das arbeitet alles zusammen. Wieso macht ihr das als Gesamtkunstwerk?

Patrick: Das hat sich so ergeben. Das liegt daran, dass wir mit einem Team arbeiten und selber drei große künstlerische Individualisten sind. Was so im Artwork passiert, ist eine Entwicklung. Unser Team hat sich seit der ersten EP 2009 nicht verändert, sondern es sind nur Leute dazugekommen und wir wachsen miteinander. Wir sind ja auch in irgendeiner Form Auftraggeber für diese Sachen und gehen mit den Leuten in den Diskurs. Das schönste Kompliment ist immer, wenn sie sagen: „Das ist ganz geil, wir entwickeln etwas mit euch zusammen und müssen keinen Kunden befriedigen.“ Es gibt keinen Erwartungshorizont, sondern es geht mehr so: „Hier ist das Album, höre es dir mal an, nimm einen Bleistift in die Hand und zeichne.“ Und dann geht es los.

Ich hab gelesen, dass ihr im Vergleich zum ersten Album diesmal kein Konzeptalbum gemacht habt. Du hast selber gesagt, dass es bei „Peace To Gold“ der Versuch sei euch mit der Musik aufzuschließen. War das schon ein Gedanke, der vor dem Schreiben kam oder hat man im Nachhinein festgestellt: „Ach so, das isses jetzt“?

Patrick: Nö, im Vorhinein dachte ich, ich mache ein Konzeptalbum. Wir wollten eigentlich ein politisches Album machen, weil wir alle eine Meinung zu dem Thema haben. Wir sind am Start. Wir begreifen das Leben ja ganzheitlich. Mit so einem Hintergrund guckst du dir die Welt an und kannst nicht dran vorbei gucken was gerade Phase ist. Und ich dachte, wir machen was Politisches, weil es auch keiner macht. Die Musiker sagen ja immer: „Hey, wir machen Musik, vielleicht machen wir hier nochmal ein Fair-Trade oder Charity Projekt“, aber wirklich politische Musik gibt es nicht.

Vor allem bei der Musik, die ihr macht. Ihr habt sie selber als „Power Unicorn Pop“ beschrieben, da denkt man nicht unbedingt, dass da was Politisches um die Ecke kommt.

Patrick: Ich glaube, das ist es auch. Wir haben es probiert und es ist nicht geglückt. Wir haben selber viel gespielt und viele Leute im Studio gehabt, die mit uns gearbeitet haben, die Teil der Platte geworden sind. Was beim Musizieren immer passiert, ist dieser Moment des Aufschließens, wenn wir connecten. In dem Moment passiert Musik, aber es passiert auch eine tiefe Form von Menschlichkeit – auch wenn es hochtrabend klingt – von Leidenschaften, von Sachen, die die Menschen interessieren. Das ist in dem Moment die Musik. Das Aufschließen passiert bei uns auch, wenn wir über Texte und Inhalte nachdenken: was assoziieren wir damit, was passiert mit der Musik und welche Bilder ruft es bei uns hervor? So ist das Aufschließen gemeint, einerseits spielerisch uns für diesen Moment aufzuschließen und andererseits uns mit dem Blick nach Außen für das was um uns herum passiert.

Muss man sich da schon mal in die bestimmte Stimmung begeben oder passiert das einfach irgendwann? Man trifft sich ja zu einer bestimmten Uhrzeit im Studio und wartet nicht fünf Wochen auf diesen Moment.

Dave: Das passiert, glaube ich bei den den Energien, wenn die zusammenstoßen.

Patrick: Wir nehmen uns Zeit dafür und dieser Moment kommt automatisch. Wir machen das ja schon eine Weile, das ist wie bei einem Kind. Das denkt auch nicht drüber nach, wenn es auf dem Spielplatz geht: „Ey, ich will jetzt ne Sandburg bauen“, sondern „Ich baue jetzt eine Sandburg“, weil es eben so drin ist. Der Ausgangspunkt ist immer Spieltrieb und den haben wir alle, deswegen läuft es auch. Aber dann ist es aber auch viel Arbeit. Nebenbei müssen wir noch unsere ganzen persönlichen Befindlichkeiten miteinander abklären. Man muss schon wollen.

Das finde ich bei euch schön. Manchmal denkt man für einen kurzen Moment, das erinnert mich an das und das, aber es ist kein ganzen Album bei dem man seufzt: „Hach, Achtziger“ [alle lachen] „Und jetzt versucht der auch noch HipHop“. Es funktioniert, wie bei „Mother Love“ zum Beispiel. Das ist mein Lieblingssong.

Patrick: Wir hatten so ein inofficial voting für die Single, die rauskommen soll und das war mit Abstand immer der Song wo alle gesagt haben: „Wieso ist der auf dem Album?“. Das war ein bisschen crazy.

Rene: Das war krass. Da haben wir lange überlegt, ob er überhaupt mit rauf soll. Er ist halt ein bisschen seltsamer, aber er reflektiert genau die Situation, in der er entstanden ist. Und es scheint sich ja zu bestätigen, dass es auch eine gute Entscheidung war…

Ich höre den total gerne. Super gemacht, nicht auf die Anderen gehört.

Patrick: Wir haben gemerkt, dass der die Hörerschaft extrem spaltet.

Er unterscheidet sich sehr vom Rest des Albums, aber weil ihr ja so seid wie ihr seid, passt das trotzdem.

Patrick: Wir müssen ja auch unsere Herkunft etwas einarbeiten. Dave ist Schwede, groß geworden im Vogtland in Sachsen, und hat ganz früh angefangen Klavier und Geige zu spielen…

Und jetzt nur noch Bass…

Dave: Nein, ich hab dann erst Schlagzeug studiert. Das klingt alles sehr lustig… Und dann dachte ich mir: „So’ne Saite, das kennt man von früher, da fühlt man sich wohl, das hat mir als kleines Kind gut gefallen“. Das liegt mir in den Fingern und dann wieder rüber zum Bass, zur Saite. MUT ZUR SAITE!

Von dem was du alles gelernt hast, ist der Bass das Instrument, das allgemein am schlechtesten dasteht. Viele sagen ja – ich selber würde das nie sagen -, dass die die nichts können, Bass spielen. 

Patrick: Das ist einer der dümmsten und bösartigsten Witze oder Rollenbeschreibungen, die es gibt. Es merkt jeder, wenn der Bass weg ist. Da kotzen alle ab.

Patrick: Die Sänger kannste meistens weglassen.

Ich hab so ein paar Livevideos von eurem Auftritt in Montreux gesehen und bemerkt, dass ihr auch Samples auf der Bühne benutzt. Nimmt das ein bisschen die Spontanität raus? Auf mich wirkt ihr wie Menschen, die gerne auch mal improvisieren.

Dave: Das alles war auch wieder ein Prozess, finde ich. Anfänglich hat man sich vielleicht so gefühlt. Aber da die Songs eben die Songs sind, fühlt man sich dann schon frei mit der Kiste. Wir haben uns sehr dran gewöhnt mit einem anderen Bandmitglied, das nicht unbedingt einen Namen hat, zusammen zu spielen.

Patrick: Wir haben ja alles ausprobiert, Solo, Duo, Trio, Septett. Wir haben auch ohne Rechner gespielt. Der Rechner ist ganz geil, weil er eine gewisse Ästhetik hat, der ist ja statisch und wir wackeln immer drumherum. Er ist quasi der einzige Statiker unter uns. Als wir als Septett gespielt haben, haben wir danach überlegt – gerade für die Montreux-Kiste, da mussten wir uns umbauen – wie ist das mit dem Rechner und irgendwie hatten wir da richtig Bock drauf. Mit dem Rechner können wir im Arrangement flexibel sein. Ich kann das Ding auch controllen während wir spielen und kann mal einen Teil länger oder kürzer machen. Es ist nicht so, dass es uns in unserer Freiheit maximal beschränkt. Abgesehen davon lieben wir es auch, einen Song auf den Punkt zu bringen.

Rene: Der Teufel liegt ja auch im Detail.

Patrick: Genau. So, prinzipiell: „We love the static.“ Wir mögen ihn schon, den Kollegen…

Habt ihr diesmal auch nur 11 Songs geschrieben? Beim letzten Album ist ja die Anzahl der Songs, die ihr geschrieben habe, auch auf dem Album gelandet.

Patrick: Die meisten Musiker machen ja Hunderttausend Skizzen und davon werden es am Ende 10. Wir haben uns die Frage gestellt, was ist los mit uns? Fakt ist: Wir arbeiten in der Regel nicht schnell, sehr intensiv und sehr lange, das heißt wir gehen sehr tief in den Song. Das bedeutet, ich arbeite ihn nur aus, wenn ich 100% davon überzeugt bin. Das führt dazu, dass ich am Ende im besten Fall keinen Ausschuss hab. Wir haben schon so drei, vier Sachen nicht auf die Platte genommen, wo wir aber schon im Skizzenstadium festgestellt haben, dass sie nicht funktionieren. Wir versuchen wirklich recht effektiv und zielführend zu arbeiten. Zeit hab ich nicht, dass wir jeden Tag im Studio abhängen können.

Ihr entwickelt die Songs dann auch komplett zusammen?

Dave: Teilweise.

Patrick: Bei der Platte war es das erste Mal so das wir viel zusammen gebaut haben, dann ging es wieder so ein bisschen zu mir zurück und arrangiert. Es ist immer da wo der Workflow lang fließt.

Und wie ist es mit den Texten? Machst nur du die?

Patrick: Ja, da kümmere ich mich schon größtenteils drum. Das ist meine lyrische Ader.

Erklärst du es dann den anderen beiden?

Rene: Wir können doch lesen.

Lesen und Interpretieren sind ja zwei verschiedene Sachen.

Rene: Wir leben ja in einem kleinen Kosmos da in dem Thüringer Örtchen und die Texte bewegen sich in diesem. Wie Patrick ja schon sagte, bewegen wir uns politisch und ästhetisch in einem ähnlichen Gedankenfeld. Da müssen wir bei vielen Sachen nicht groß interpretieren.

Patrick: Es ist also quasi Regionallyrik.

Also Fontane in Modern?

Patrick: Ja, gar nicht so weit weg. Ich versuche das Thema Liebe ja nicht bewusst auszusparen, aber ich hab halt wenig Erfahrung damit. Deswegen kann ich nicht so viele Songs darüber machen wie Landesüblich oder Weltüblich.

Dave [zeigt auf sich und Rene]: Dafür haben wir beide die Erfahrung.

Patrick: Die erzählen mir dann wie es mit einem Broken Heart ist und ich kann das teilweise mit einfließen lassen, aber ich muss mir auch immer die Experience von den beiden holen. Deswegen habe ich teilweise auch ganz andere Themen. Ich begreife es auch anders, weil mich die Belgischen Indiebands der 90iger wie dEUS und so Zeugs geprägt haben. Die malen Bilder mit ihren Worten und skizzieren Situationen. Ich finde es sehr spannend, das als Poesie zu begreifen und nicht als „ich mach jetzt mal ’nen Text über Liebe and how fancy and beautiful when you wake up in the morning in the shades of your bed“.

Zum Schluss noch eine doofe Frage: Ihr heißt ja Lilabungalow und Lila ist ja der letzte Versuch. Ist das der letzte Versuch?

Patrick: Es ist aber nicht nur der letzte Versuch, es ist auch die Farbe des Universums. Das darf man nicht vergessen. Wir haben den letzten Versuch jetzt mal so gelassen. Abgesehen davon ist ja das Lustige, dass der letzte Versuch auch gleichzeitig wieder der erste Versuch ist – wenn man das ganze Thema mal Buddhistisch angeht. Alles ist alles. Ich halte es eher mit dem Universum. Ich steh halt auf die Farbe Lila. Wenn du raus guckst, da gibt es auch häufiger mal Lila. Auf der Erde gibt es das hier und da und die alten Frauen haben auch lila Haare.

Rene: Warum eigentlich?

Patrick: Aber ehrlich gesagt, als ich den Namen auf der Platte hatte, habe ich auch mal durchgelesen, was es da alles so gibt. Und habe dann aber gesagt, dass es mir ziemlich ritze ist. Es ist völlig Wurst was allgemein über die Farbe gedacht wird. Das war für mich in dem Moment der perfekte Ort, das ist unser Ort, den wir bauen, nicht der letzte Versuch.

Unendlicher Versuch.

Patrick: Wir sind quasi Jean-Luc Picards. Er [zeigt auf Dave] ist ein bisschen mehr Worf oder Geordi La Forge.

Also, ein paar Nerds haben wir auch.

Patrick: Nerds würde ich jetzt nicht sagen….ich hab jetzt nicht so eine lebensgroße Puppe von Commander Riker im Zimmer stehen. Wir haben es halt geguckt. Meine Oma hat 100 m von Berlin gewohnt. Wir konnten Sat.1 empfangen. In der DDR war das tierisch. Das war Bildungsfernsehen für mich. [eine Mischung aus Lachen und sich Räuspern geht durch den Raum] Enterprise ist eine tierisch Utopie. Über Enterprise wurden schon Doktorarbeiten geschrieben. Ich weiß ja nicht wie ihr unterwegs seid.

Rene: Also, ich geh ins Studio und mach Musik…

Vielen Dank für das Interview, Patrick, Dave und Rene! Man sieht sich auf der Tour!

„Peace To Gold“ steht ab dem 27. Februar in den Läden.

17.03.15 Jena, Café Wagner
18.03.14 Scharfrichterhaus, Passau
20.03.15 Milla, München
21.03.15 Spitalkeller, Offenburg
26.03.15 Hamburg, Volt
27.03.15 Bremen, Noon
28.03.15 Peter-Weiss-Haus, Rostock
31.03.15 SchonSchön, Mainz
01.04.15 Frischzelle, Darmstadt
02.04.15 Pantheon, Bonn
03.04.15 Nummer zu Platz, Bielefeld
05.04.15 Privatclub, Berlin
09.04.15 Druckluft, Oberhausen
18.04.15 Franz Melhose, Erfurt
23.04.15 Schlachthof, Kassel

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Interview: Dörte Heilewelt